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4 Fragen an Charlotte Mayton, Standortleitung SR Care Deutschland

Veröffentlicht am:
14. Dezember 2020

Wie haben Sie Ihren Weg in die Gesundheitsbranche gefunden?

Mayton: Im Grunde genommen bin ich vor 29 Jahren in die Gesundheitsbranche „hinein geboren“ worden. Meine Eltern leiteten eine Wohnform mit familiärem Charakter. Das heißt wir lebten mit 12 Menschen mit Beeinträchtigungen in einem Haus zusammen. Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Unmittelbar habe ich die Möglichkeiten und Begrenzungen der Arbeit im Gesundheitssektor erfahren. Mein Fazit aus dieser Zeit lautet „Gute Arbeit am Menschen benötigt und bedingt gute Unterstützung“. Heute sehe ich mich auf der Seite der Unterstützer. Ich bin der festen Überzeugung „Es geht noch besser“.


Wie haben Sie das Jahr 2020 erlebt?

Mayton: Wenn man mich in 10 Jahren fragen würde, woran ich mich in Bezug auf die Corona Krise erinnere, dann wäre dies ein Besuch bei meiner Großmutter, die ich knapp 2 Monate wegen Corona nicht besuchen konnte. Obwohl Sie existenziell gesehen alles bekommen hatte was „nötig“ war, fehlte ihr trotzdem das Wesentliche, menschliche Nähe und Berührung. In Krisenzeiten und Ausnahmesituationen rücken die Menschen eigentlich näher zusammen, Corona zwingt uns jedoch gegen diesen Instinkt zu handeln . Körperliche Distanz führt zu Isolation, dies Wiederrum zu psychischen Belastungen. Um diesen Teufelskreis zu unterbrechen benötigen wir entsprechende Infektionsschutzmaßnahmen wie z.B. unseren Covid-19 Antigen oder Antikörper Schnelltest. Somit kann eine akute Infektion bzw. Ansteckungsgefahr ausgeschlossen werden. Die Menschen können so wieder näher zusammenrücken!


Wo sehen Sie die Prioritäten für SR Care im nächsten Jahr?

Mayton: An erster Stelle steht für uns die weitere Versorgung unserer Kunden mit Lösungen für die Gesundheitsbranche z.B. beim Schutz von Helfern. Um auch in der Zukunft optimal für unsere Kunden aufgestellt zu sein,  planen wir darüber hinaus mit einer weiteren Diversifizierung unserer Produktpalette. Wir arbeiten heute bereits an den Lösungen von morgen und haben unser Investitionsvolumen deshalb um ein vielfaches hochgefahren. Für das Jahr 2021 rechnen wir mit dem Markteintritt dieser innovativen Produkte. Da werden Sie sicherlich noch einiges von uns hören. 

Wie verbringen Sie die Feiertage 2020?

Mayton: Das hängt natürlich ganz von der momentanen Situation ab. Ich finde es wichtig, jetzt die Eigenverantwortlichkeit gelten zu lassen. Vermutlich werde ich im kleinsten Kreis mit meiner Familie hier am Niederrhein Weihnachten feiern.

Frau Mayton, vielen Dank für Ihre Antworten.